Fuss, Sprunggelenk, Rumpf, Hals und Kiefer liefern gemeinsam die Informationen, aus denen dein Nervensystem Haltung und Bewegung steuert. Verändert sich in einem Teil dieses Systems etwas, kann sich die Bewegungsstrategie anderer Regionen mit verändern.
Das ist keine Einbahnstrasse von unten nach oben. Die Kopfhaltung wirkt genauso auf das Gleichgewicht wie der Fuss. Und es ist keine feste Ursache-Wirkungs-Kette. Wie stark ein Zusammenhang zu Beschwerden beiträgt, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Die Füsse. Sie sind die Schnittstelle zum Boden. Sie nehmen Last auf, passen sich dem Untergrund an und melden dem Nervensystem laufend Druck und Gelenkstellung. Trainiert werden sie fast nie.
Knie und Hüfte. Fuss, Knie und Hüfte bewegen sich bei den meisten Aufgaben gekoppelt. Eine eingeschränkte Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk kann mit veränderten Bewegungsmustern am Knie verbunden sein.
Der Rücken. Becken und Lendenwirbelsäule sind die Übergangszone zwischen Beinen und Rumpf. Fehlt weiter unten die Kontrolle, kann sich ihre Bewegungsstrategie verändern. Der Körper gleicht das oft problemlos aus.
Nacken und Kiefer. Fusssohle und Sprunggelenk liefern wichtige Informationen für das Gleichgewicht. Nach einer Sprunggelenksverletzung verändert sich die Haltungskontrolle messbar, teilweise auch am nicht verletzten Bein.
Genau deshalb geben wir bei unseren Produkten auch das nötige Wissen mit.
Wer nur die Stelle behandelt, die wehtut, behandelt oft nicht die Ursache. Und wer nicht weiss, worauf er achten muss, erkennt den Unterschied häufig nicht.